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 Als die Abiturklasse der Oberschule Storkow 1956 im Unterricht spontan eine Schweigeminute zu Ehren der Opfer des Ungarnaufstandes abhält, gerät sie in die politischen Mühlen der DDR.

Das schweigende Klassenzimmer

Die DDR, 1956. Noch ist die Mauer nicht gebaut, doch die Grenzen in Deutschland sind gezogen. Als eine Abitursklasse in Stalinstadt durch den verbotenen Westfunk von den Unruhen des ungarischen Volksaufstands hört, legt sie zu Beginn einer Schulstunde eine Schweigeminute ein. Die Schulleitung reagiert mit Härte und errichtet eine Kommission, um herauszufinden, welcher der Schüler für diesen Akt des „Ungehorsams“ verantwortlich ist. Die Klasse jedoch hält geschlossen zusammen und schweigt weiter – zunächst. Denn genau wie im Land selbst sind auch im Klassenverbund die Fronten verhärtet. Und jeder Schüler muss für sich herausfinden, welchem Ideal er folgen wird.
Lars Kraumes DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER basiert auf einer wahren Geschichte. Im Zentrum der Handlung stehen die Schüler der Abiturklasse, dabei wählt Kraume Figuren, die stellvertretend für die verschiedenen Positionen und politischen Überzeugungen der damaligen Zeit zu sehen sind.

Drama | Regie: Lars Kraume | FSK 12 | 111 Min | bes. wertvoll

Dienstag, 29. Mai um 18.30 Uhr
Mittwoch, 30. Mai um 20.30 Uhr


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