Familiendrama um einen Mann, der nach Quebec aufbricht, um die Familie seines unbekannten Vaters kennenzulernen - dort trifft er auch seine neuen Halbbrüder.

Die kanadische Reise

Mit 33 Jahren fühlt sich der Franzose Mathieu eher schlecht im Leben angekommen. Vor einiger Zeit hat er einen erfolgreichen Kriminalroman veröffentlicht. Der zweite Teil lässt jedoch auf sich warten. Grund dafür ist sein Job als Sales-Manager eines Hundefutterfabrikanten. Eher schlecht steht es auch um sein Beziehungsleben: Mathieu ist geschieden, sieht Ex-Frau Carine und Sohn Valentin jedoch regelmäßig am Wochenende. Etwas muss sich grundlegend ändern. Da erhält Mathieu einen entscheidenden Anruf. Am Telefon erfährt Mathieu, dass sein Vater, den er nie kennengelernt hat, in Québec verstorben ist. Sofort macht er sich auf nach Kanada. Dort trifft er zuerst den langjährigen Freund seines Vaters Pierre, der skeptisch auf den unerwarteten Besuch reagiert. Unter der Bedingung, seine wahre Herkunft nicht zu verraten, darf Mathieu seine Halbbrüder Benjamin und Samuel kennenlernen. Gemeinsam begeben sie sich auf eine skurrile Suche. Denn ihr gemeinsamer Vater hat beim Angeln einen Herzinfarkt erlitten und ist in den See gefallen. Jetzt fehlt die Leiche für die bald anstehende Beerdigung.

Drama | Regie: Philippe Lioret | FSK 6 | 98 Min 

Dienstag, 13. März um 18.30 Uhr
Mittwoch, 14. März um 20.30 Uhr