Das steinzeitliche Survival-Drama “Der Mann aus dem Eis” ist ein brachialer, existenzieller Rachethriller. Ein Mann im Kampf gegen die Natur und seine zügellosen Rachegelüste. Dabei spielt die Geschichte vor dem Hintergrund der Kupferzeit. So trug Ötzi, der um 3.300 v. Chr. durch einen Pfeil in der linken Schulter starb, ein Kupferbeil bei sich. Doch aus welchem Grund wurde er angeschossen?

Der Mann aus dem Eis

Am Fuße der Ötztaler Alpen lebt der Stammesführer Kelab (Jürgen Vogel) gemeinsam mit seiner Großfamilie. Vor mehr als 5.000 Jahren ist das Leben gnadenlos, die Umwelt rauh, kalt und rätselhaft. Kelab ist Anführer der Gemeinschaft und auch für die heiligen Riten verantwortlich. Als er sich auf die Jagd begibt, ist die Familie schutzlos. Dann kommen drei Fremde. Von der Jagd zurückgekehrt findet Kelab nur die Leichen seiner Liebsten vor. Auch der Schrein wurde gestohlen. Lediglich das Neugeborene hat den Angriff überstanden, es wurde übersehen. Von dem Wunsch auf Rache getrieben nimmt Kelab die Spur der Angreifer auf. Die Verfolgungsjagd führt ihn durch die unbarmherzige Natur der Alpen, durch sintflutartigen Regen und beißende Schneestürme, über brüchige Gletscher und schließlich bis hinauf zu den Gipfeln Südtirols.

Drama | Regie: Felix Randau | FSK 12 | 96 Min 

Dienstag, 27. Feb. um 18.30 Uhr
Mittwoch, 28. Feb. um 20.30 Uhr