Humorvolles Drama über die junge Hausfrau Nora, die sich Anfang der 70er für die Einführung des Frauenwahlrechts in der Schweiz einsetzt.

Die göttliche Ornung

Es dauert ein wenig, bis die Ideale der 68-Bewegung im Schweizer Hinterland ankommen. Anfang der 70er stehen die Zeichen auch in Noras Heimatdorf auf Veränderung. Nora hat zwei Kinder mit Ehemann Hans und kümmert sich um den Haushalt, die Erziehung, den grantigen Schwiegervater. Doch mit Waschen, Putzen, Kochen gibt sie sich nicht mehr zufrieden.
Unterstützt von Frauen wie der Wirtin Vroni und ihrer Schwägerin Therese sagt Nora den verkrusteten Dorfstrukturen den Kampf an. Für die Männer des abgelegenen Alpendorfes sind Noras Forderungen beinahe ein Sakrileg – die Frau will arbeiten und sogar wählen. Da wird schon mal handfest gedroht. Gegenwind bekommt Nora auch von der Schreinerei-Unternehmerin Charlotte Wipf, die gegen die sogenannte “Verpolitisierung der Frau” kämpft. Doch am 7. Februar 1971 treffen die Schweizer eine historische Entscheidung.

Komödie | Drama | Regie: Petra Volpe | FSK 6 | 96 Min

Dienstag, 17. Okt. um 18.30 Uhr
Mittwoch, 18. Okt. um 20.30 Uhr