Auf dem Internationalen Kunstmarkt war Jospeh Beuys bereits in den 80er Jahren ein echter Bestseller, während seine Werke in Deutschland noch als teurer Sperrmüll bezeichnet wurden. Heute lässt sich der ungeheure Einfluss des Provokateurs nicht mehr leugnen. Um dem Werk des Ausnahmekünstlers ein Denkmal zu setzen, hat Regisseur Andres Veiel die Archive durchsucht – und dabei überraschende Mengen von bisher ungesehenem Material gefunden.

B e u y s 

Filz, Hut und Fettecke – Joseph Beuys gehört zu den schillerndsten Figuren des deutschen Kunstbetriebs. Er war ein Schamane, der sich für seine Performance “I like America and America likes Me” mehrere Tage mit einem Koyoten einsperren ließ. Er war Provokateur, der einem toten Hasen den Kunstbegriff erklärte. Und er war ein politischer Akteuer, der die Grünen mitbegründete und die moderne Finanzwirtschaft hinterfragte. 30 Jahre nach seinem Tod widmet Regisseur Adres Veiel dem Phänomen Beuys ein ausführliches Porträt.

Dokumentarfilm | Regei: Andres Veiel | 107 Min | FSK o. A.

Dienstag, 8. Aug. um 18.30 Uhr
Mittwoch, 9. Aug. um 20.30 Uhr